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DECAMERONE for FUTURE 2: mit Yena Gim aus Süd-Korea

09. August 2020 im Museum für Völkerkunde, Dresden. Ein partizipatives Erzählprojekt

Zu Gast: Yena Gim, aus Süd-Korea, Talkshow. Lokaler Gast und Co-Spielleiter: Patrick Niegsch aus Leipzig.
Eine Veranstaltung für Erwachsene UND Kinder zum Thema: Welche Fähigkeiten und Kompetenzen brauchen wir für die Zukunft? Eintritt frei, Voranmeldung ist erwünscht unter: besucherservice@skd.museum

Japanisches Palais
© U. Breinl

DECAMERONE FOR FUTURE im Juli und August in Dresden

Ein partizipatives Erzählprojekt im Museum für Völkerkunde, Dresden

Wir laden zu einem sommerlichen und partizipativen Erzählprojekt in das Japanische Palais in Dresden ein: Inspiriert von der berühmten Novellensammlung „Decamerone“ verwandelt sich das Japanische Palais mitten in Corona-Zeiten zu einem Ort utopischer Geschichten. Es ist die Kraft des Erzählens UND des gemeinsamen Tuns, mit der wir Ängste und Sorgen überwinden wollen. Können wir aus der aktuellen Erfahrung mit Corona positive Zukunftsvisionen für ein gemeinschaftlicheres Hier und Jetzt in Dresden entwickeln? mehr lesen

Nächste Erzählbühne im September

Wegen der Corona-Pandemie mussten wir alle Veranstaltungen aussetzen. Wir hoffen, dass die Erzählbühne im September wieder stattfinden kann – natürlich unter Berücksichtigung aller Sicherheitsmaßnahmen – und freuen uns darauf, Euch und Sie dort wiederzusehen!

Foto Jörg Farys

MARIA*MERYEM auf der Erzählbühne am 21. Sept 2020

Die Erzählerinnen Selma Scheele und Christine Lander lassen in ihrem Programm „MARIA*MERYEM – Geschichten und Legenden“ das Leben der heiligen Maria*Meryem wieder lebendig werden. Dabei verbinden sie Geschichten aus der Bibel und dem Koran mit außerkanonischen Überlieferungen und ihrer eigenen künstlerischen, zeitgenössischen Fantasie. mehr lesen

Illustration: Waltraut Fischer

 

Ein altes Märchen aus der Mongolei – ganz aktuell

Es wird erzählt: Vor vielen, vielen Jahren litten die Mongolen unter einer Pockenepidemie. Die Menschen siechten dahin und starben. Aus den Jurtendächern stieg kein Rauch, denn es war niemand mehr am Leben, der hätte heizen können. Wer sich noch gesund fühlte, floh in die Steppe. Der fünfzehnjährige Tarwaa war der einzige Überlebende einer großen Familie, die am westlichen Hügel gewohnt hatte. Traurig und verzweifelt stand er neben der verwaisten Jurte. Warum haben Eltern und Geschwister mich allein zurückgelassen? Was soll ich noch auf dieser Erde? Dachte er immerfort und  weinte.

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Workshop „Stimme“

© U. Breinl

Damit die Stimme nach der Sommerpause wieder richtig in Schwung kommt, hat Erzählkunst e.V. einen Workshop rund um die Stimme am Samstag, dem 26. September in Berlin organisiert. Es geht um die Arbeit an der Stimme, die Konkretheit von Bildern beim Erzählen und um die Erzählperspektive. Es sind noch Plätze frei!

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Grimm Denkmal in Hanau
Foto: pixabay, Harald Gärtner

Zum Anschlag in Hanau, Geburtsstadt der Brüder Grimm

Auf der Mitgliederversammlung am 5.3.2020 haben wir als Verein Erzählkunst folgende Erklärung zu dem rassistischen Anschlag in Hanau, der Geburtsstadt der Brüder Grimm, verabschiedet:

„Alle Deutschen sind frei, und deutscher Boden duldet keine Knechtschaft. Fremde Unfreie, die auf ihm verweilen, macht er frei.“
Jacob Grimm, 1848 in der Paulskirche

Angesichts des Terroranschlags in Hanau am 19.2.2020, bei dem ein Rechtsextremist 10 Menschen ermordet hat, erinnert der Verein Erzählkunst e.V. an die bekanntesten Bürger der Stadt Hanau, die Brüder Grimm. Die deutschen Märchensammler waren mutige Kämpfer für Menschenrechte, Freiheit und Weltoffenheit.

Unsere Erklärung zu Hanau im Wortlaut