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1001 Nacht zu Hause  
Erzählbühne digital 

Seit November kann die Erzählbühne nur digital stattfinden. Und wer weiß, wie lange noch… Trotzdem: gar nicht erzählen geht gar nicht. Deswegen treffen wir uns digital aber live: Monitor frei für Eure Geschichten, direkt in die heimischen Wohnzimmer! Erzählt uns die Geschichten, die euch durch diese „1001 Nächte und Tage zu Hause“ begleiten und am Leben halten. Und etwas Gutes hat es ja: Gäste und Erzähler*innen aus der ganzen Welt können dabei sein! Und dazu gibt es einen Special Guest, ein*e professionelle*n Erzähler*in aus dem In- oder Ausland. Tickets gibt’s online auf Spendenbasis. Mehr zum nächsten Termin bald genau HIER.  

 

© U. Breinl

Workshop: Was erzählen wir?
Stereotype & Diskriminierung im Storytelling

Geschichten sind voller Bilder. Und bei traditionellen Geschichten, die in einer Zeit schriftlich fixiert wurden, die nicht mehr die unsere ist, sind Erzähler*innen oft mit problematischen Stereotypen konfrontiert. Was machen wir mit Motiven, die in Bezug auf Gender, Rassismus und Heteronormativität schwierig sind? Wie können wir mit Stoffen unterschiedlicher Kulturen umgehen und was haben Machtstrukturen und unsere eigene Positionierung damit zu tun? mehr lesen 

Grimm Denkmal in Hanau
Foto: pixabay, Harald Gärtner

Zum Anschlag in Hanau, Geburtsstadt der Brüder Grimm

Auf der Mitgliederversammlung am 5.3.2020 haben wir als Verein Erzählkunst folgende Erklärung zu dem rassistischen Anschlag in Hanau, der Geburtsstadt der Brüder Grimm, verabschiedet:

„Alle Deutschen sind frei, und deutscher Boden duldet keine Knechtschaft. Fremde Unfreie, die auf ihm verweilen, macht er frei.“
Jacob Grimm, 1848 in der Paulskirche

Angesichts des Terroranschlags in Hanau am 19.2.2020, bei dem ein Rechtsextremist 10 Menschen ermordet hat, erinnert der Verein Erzählkunst e.V. an die bekanntesten Bürger der Stadt Hanau, die Brüder Grimm. Die deutschen Märchensammler waren mutige Kämpfer für Menschenrechte, Freiheit und Weltoffenheit.

Unsere Erklärung zu Hanau im Wortlaut

 

© U. Breinl

Erzählkunst als Kulturgut – Vortrag von Kristin Wardetzky

Wenn es um die Vermittlung von Sprache geht, spielt die Schrift in unserer Gesellschaft eine große Rolle. Dabei wird häufig vergessen, dass in der Geschichte der Menschheit lange Zeit das Erzählen an erster Stelle stand. Kristin Wardetzky, Erzählforscherin und Ehrenvorsitzende des Vereins Erzählkunst, bricht eine Lanze für mündliche Ausdrucksformen. Hören Sie hier auf Deutschlandfunk Nova ihren Vortrag über die uralte Kunst des freien mündlichen Erzählens.