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Erzählbühne

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(Foto: August Hegedüs)

Jeden 3. Montag im Monat in neuer Spielstätte: ZENTRUM danziger50

Unsere vorübergehende Spielstätte wird das ZENTRUM danziger50 im Prenzlauer Berg.
Wir sind glücklich und erleichtert, ein Theater für unsere Erzählbühne gefunden zu haben. Im ZENTRUM danziger50 werden wir, bis die Situation im Theater o.N. geklärt ist, die Erzählbühne zelebrieren.
Im ersten Teil freuen wir uns auf Eure Geschichten. Jede*r aus dem Publikum kann selbst Erlebtes, Gehörtes oder Erfundenes erzählen. Märchen, Mythen, Merkwürdigkeiten, egal: Wir haben die Bühne und Ihr die Geschichten.
Im zweiten Teil hören wir renommierte Storyteller*innen aus der nationalen und internationalen Erzählszene.
Und an der Bar geht´s weiter, because it´s story time.

Neue Spielstätte: ZENTRUM danziger50
Danziger Str. 50, 10435 Berlin, Deutschland

Kartenvorbestellungen telefonisch unter (030) 41715887 oder über presse@danziger50.com
Ticketreservierungen gehen in Ordnung, wenn wir uns nicht noch einmal melden.
Bestellte Karten bitte bis 15 Minuten vor Beginn der Veranstaltung an der Abendkasse abholen. Danach gehen sie in den freien Verkauf.

Eintritt: 9,50€ / 6,50€ ermäßigt

Künstlerische Leitung und Moderation:  Kathleen Rappolt und Sven Tjaben

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(Foto Kathleen: Jörg Farys / Foto Sven: Tanja Thomsen)

Nächste Erzählbühne am 16. Oktober 2017 um 19.00 Uhr

SPECIAL GUEST: SVEN TJABEN

Seemannsgarn

FOTO: NAEMI SCHMIDT-LAUBER

SvenTjaben_1Foto: Naemi Schmidt-Lauberjpg

Männer am Rande des Universums, ganz allein auf sich gestellt, eingepfercht in die Enge eine Segelschiffes, dessen Raum vor allem für die Ladung voll ausgenutzt wurde… Auch wenn die Streifen auf den Hemden bretonischer Seeleute längst zur Modeerscheinung geworden sind, die in uns ein Gefühl von Sommer, Freiheit und Ferien hervorruft, war und ist die tatsächliche Seefahrt alles andere als romantisch.

Der alte Kampf zwischen Mensch und Natur ist auf See allgegenwärtig. In der Tiefe der Schiffsbäuche haben sich Ängste und Triumphe, Gewissheiten und dumpfe Ahnungen, überliefertes Wissen und wilde Spekulation, großmächtige Träume und kleinmütige Niederlagengeständnisse zu einem festen Netz verwoben, von dem Sven Tjaben an diesem Abend sein Seemannsgarn spintisiert. Erfahren Sie alles über Seeschlangen, Seejungfrauen, Seekrankheit, shanghaien, Suff, Skorbut, Sturm, Klabautermänner, fliegende Holländer, Sehnsucht, Seenot und Schiffbruch.

Foto: Tanja Thomsen

SvenTjaben2_Foto_Tanja ThomsenjpgSven Tjaben, arbeitet als Schauspieler und Erzähler im gesamten deutschsprachigen Raum. Er ist in Bremen geboren und aufgewachsen und in Hamburg zum Schauspieler ausgebildet. 2016 schloss er die Weiterbildung Künstlerisches Erzählen – Storytelling in Art and Education, an der UdK-Berlin erfolgreich ab.

Seine Geschichten verbindet er gerne mit Musik und Liedern in verschiedenen Sprachen, die er auf der Mandoline, Gitarre oder dem Klavier begleitet. Aktuell ist er in mehreren Erzählprojekten mit Flüchtenden tätig, in Willkommensklassen und einem Tandem Projekt mit der mondiale Berlin. Er hält Vorträge und Fortbildungskurse für Erzähler, u.a. an der Akademie für kulturelle Bildung in Remscheid und im Heinrich Pesch Haus in Ludwigshafen.

Mehr über Sven Tjaben: www.sven-tjaben.de

Kontakt: sven.tjaben@berlin.de


Vorschau

20. November 2017 Alexandra Kampmeier und Ragnhild A. Mørch
mit ihrem Programm

DurchEinander

Ob wir wollen oder nicht: Mal rosawolkiger Rosenduft, mal Hexenkessel. Mal Gartenzwergkrieg und Dornengestrüpp, mal Traumsymbiose und Eierkuchen, mal Kopfgespucke und Hierarchiegehabe. Die einen sind verloren, die anderen scheinbar resistent. Hier Zweck, da Sinn. Verbiegung. Verbindung. BeziehungsWeise: Das Leben ist von Anfang bis Ende voll davon, und wir mitten drin. Geschichten vom menschlichen Miteinander und den Tücken der Tuchfühlung.

Alex und Ranghild_1

(Foto: Anna Schäflein)

Alexandra Kampmeier
, freiberufliche Märchen- und Geschichtenerzählerin; diverse Fortbildungen, Workshops, Seminare.
 Schwerpunkte: Bearbeitung und freies Erzählen von Geschichten, Märchen, Krimis, Literatur, selbst erlebte/ erfundene Geschichten, Sagen; individuelle Lebensgeschichten.
Erzählorte: private Feiern sowie Firmenevents, Workshops, Konferenzen, Erzählfestivals im In- und Ausland, Kleinkunstbühnen.

Ragnhild A. Mørch (BA, MA) führten alle Wege in die Erzählkunst. Selbst eine langjährige Karriere als Theaterregisseurin und Produzentin konnte nicht verhindern, dass sie sich letztlich doch ganz und gar dem freien Erzählen verschrieb. Ob Schwänke oder Sagen, Märchen oder Mythen, Historisches oder Legendenhaftes, es ist alles dabei – wenn sie nicht gerade das Blaue vom Himmel herunter lügt. Improvisation und direkte Einbindung des Publikums prägen ihre Vorstellungen und somit ist keine wie die andere. Ihre Erzählweise ist dank ihrer Ausbildung in Mime Corporel von einer außergewöhnlichen Körpersprache geprägt. Jede Zelle kommuniziert mit.

 

Bitte unterstützen Sie uns, so dass wir auch weiterhin hochkarätige Erzähl*innen aus im In- und Ausland nach Berlin einladen können. Jede auch noch so kleine Spende hilft!
Konto des Vereins Erzählkunst e.V.: Commerzbank, IBAN: DE30 1204 0000 0620 0216 00
Stichwort: Erzählbühne. Spendenbescheinigungen können ausgestellt werden.