Rachel Clarke
Foto Nadine Mellor
Als Storytellerin ist Rachel stets innovativ in Form und Inhalt. In ihren aktuellen Arbeit entwickelt sie Gegennarrative zu Phänomenen wie den Rechtsrück, Rassismus und Authoritarismus.
Sie entwickelt aktuell eine multimediale Storytelling-Show mit Balladen und einer Kurzfilmkulisse, die sie als Gast bei der Erzählbühne von Erzählkunst e. V. in November 2025 im Entwurf erproben durfte.
2012 entstand die erste von drei Erzählshows, die damals innovative SCHOTTENgeDICHT, eine Reise durch Schottland in Geschichten und wahren“ Legenden von heutigen Helden, Städten und Landschaften – von der Insel Eigg, Galgael Werft in Glasgow und Hogmanay in Edinburgh – um den schottischen Gemeinschaftsgeist und Unabhängigkeits-Bewegung im Vorfeld des Referendums zu ergründen. Sie aktualisierte in den kommenden Jahren stets die Geschichten.
Ab 2015 veranstaltete sie zweisprachige Erzählreihen mit Publikumsbeteiligung (mit deutsch, englisch und arabischsprachigen Gästen) und leitete 2019 ein Pilotprojekt der Bürgerbühne am Hans-Otto-Theater Potsdam.
Mit STORYFELD schuf sie gemeinsam mit zwei Kollegen, eine Methode zur Debattenführung durch Geschichten. Sie coachte 340 Personen und ermöglichte rund 9.000 Teilnehmern in acht Veranstaltungsreihen zu einer Vielzahl aktueller Themen (z. B. Klima, Wahlrecht) in 16 Städten den Austausch von Geschichten über ihre Erfahrungen.