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Erzählkunst von und mit geflüchteten Erwachsenen

Foto: Wilmsmeier/Tjaben

Berlin – Stadt der Hoffnung

Berlin steht für viele Menschen wie keine andere Stadt für Hoffnung: Die Hoffnung auf ein selbstbestimmtes Leben, für eine friedliches Miteinander der Kulturen. Die verschiedenen Biographien, die diese Stadt vereint und die Stadtgeschichte dienten als Inspiration und Grundlage für die Auseinandersetzung mit den Geschichten der geflüchteten Männer in diesem Erzählprojekt.


Durch ein Wechsel aus Ausflügen und Arbeit mit Erinnerungen und Anekdoten sowie traditionellen Geschichten fand die Gruppe schnell zueinander, so dass die ein bis zweimal wöchentlichen Treffen zuverlässig besucht wurden.

Foto: Wilmsmeier/Tjaben

Konferenz der Kulturen

Das Erzählprojekt führte die Zusammenarbeit mit den geflüchteten Männern weiter, die bei dem Projekt „Stadt der Hoffnung“ dabei waren. In dem künstlerischen Anschlussprojekt „Konferenz der Kulturen“ nahmen sowohl geflüchtete Männer als auch geflüchtete Frauen teil. 

Im Mittelpunkt dieser Arbeit stand das Werk des Persers Farid ud-Din Attar „Konferenz der Vögel“. Zusammen mit den Teilnehmer*innen wurden rund um diesen Text Geschichten erarbeitet, die dann am Weltgeschichtentag 20.03.2018 im Kulturzentrum Danziger50 vor Publikum erzählt wurden. 

Beide Projekte wurden von Sven Tjaben und Britta C. Wilmsmeier geleitet und durchgeführt.

Beide Projekte wurden von BERLIN MONDIALE finanziert, ein Netzwerk von Kulturschaffenden, die sich in Berliner Flüchtlingseinrichtungen engagieren. Der Verein Erzählkunst e.V. ist Teil des Netzwerkes. www.berlin-mondiale.de 

„Wenn ich an diese Arbeit zurück denke, dann war für mich das Entscheidende die Übersetzung des abstrakten, überstrapazierten Begriffs ‚Integration‘ in gelebte und erlebte Gemeinsamkeit. Wir haben versucht, nicht die Differenzen zu betonen, sondern das, was uns verbindet. In der Vielfalt unserer Erfahrungen haben wir das Verbindende gesucht, schlicht: das Menschliche. Dabei war die Mehrsprachigkeit kein Hindernis, eher sogar eine Stärkung. Denn in der eigenen Sprache finden wir ja auch unsere Identität. Und die sollte niemand aufgeben.“ Britta C. Wilmsmeier

Das ganze Interview mit Britta C. Wilmsmeier zu dem Projekt lesen Sie hier