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Christine Zeides

Foto Joline Bräucker

Sprache ist für mich die wichtigste Brücke zu anderen Menschen; mit ihr können wir nicht nur Inhaltliches transportieren, sondern durch die Art und Weise unseres Sprechens ganze Welten miteinander teilen. Das Erzählen verdichtet die menschliche Kommunikation zu einem hoch energetischen Moment gemeinsamer Fantasie: man schwelgt in Bildern, verlässt im Geiste die Gegenwart und begibt sich auf neue Wege. Kein anderes Medium kommt dieser Form von Kommunikation – der Kunst des Erzählens – in Freiheit und Vielfalt gleich. Für mich ist es besonders faszinierend zu sehen, welche Geschichte mich findet; viele gefallen mir, aber nur einige wenige sind mir plötzlich so unendlich nah, dass mir klar vor Augen steht: diese Geschichte möchtest du erzählen.

Repertoire, inhaltliche Schwerpunkte:

Diverse Märchen, Mythen und Erzählungen nach AutorInnen des 19. Jahrhunderts – Auswahl:

    • „Der goldene Hahn“ nach einem Märchen von Alexander Puschkin
    • „Salome“ nach Oscar Wilde
    • „Das letzte Blatt“ nach einer Geschichte von O. Henry
    • „König Midas“ nach Metamorphosen des Ovid
    • „Die Spitzin“ nach einer Erzählung von Marie von Ebner-Eschenbach
    • „Die Insel der Toten“ – ein Märchen der Roma
    • „Huhn, Igel und Fuchs“ – ein afrikanisches Märchen
    • „Der Gonger“ – auf der Grundlage von Sylter Geistergeschichten

Vita/Ausbildung:

  • Jahreskurs . „Freies Erzählen“ bei Erzählkunst e.V. 2016/17
  • Basiskurs und Aufbaukurs im „Theater der Schatten Bamberg“ bei Norbert Götz

Auftrittsorte/Auftraggeber:

  • Erzählt im Erzählkollektiv „Kalliopes Schwestern“, u.a. im Meerbaumhaus Berlin-Tiergarten und in der Stadtbibliothek Dessau
  • Teilnahme am Braunschweiger Erzählfestival 2021

 

Website: www.christine-zeides.de (befindet sich aktuell im Aufbau)

Kontakt-Mailadresse: christine.zeides@charite.de